Zwei große internationale Banken, HSBC und Standard Chartered, werden voraussichtlich einige der ersten Stablecoin-Emittentenlizenzen in Hongkong erhalten. Dieser Schritt wäre ein bedeutender Meilenstein in Hongkongs Bemühungen, ein reguliertes Digital-Asset-Ökosystem aufzubauen.
Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) hat ein neues System zur Vergabe der Lizenzen eingerichtet. Das Stablecoin-Gesetz wurde 2025 vom Regulator verabschiedet. Es besagt, dass Unternehmen eine offizielle Genehmigung benötigen, bevor sie Stablecoins ausgeben, die durch Fiat-Währung gedeckt sind. Berichten zufolge könnten die ersten Genehmigungen in den nächsten Wochen erteilt werden.
Hongkongs Regulierungsbehörden planen, in der ersten Runde nur eine kleine Anzahl von Lizenzen auszustellen. Die Behörden haben Berichten zufolge Dutzende von Anträgen geprüft, bevor sie potenzielle Emittenten auswählten. Quellen zufolge haben zunächst etwa 36 Unternehmen Interesse an einer Bewerbung für Stablecoin-Lizenzen gezeigt. Die mögliche Genehmigung für HSBC ist besonders bemerkenswert, da die Bank zuvor nicht am früheren Stablecoin-Sandbox-Programm der HKMA teilgenommen hatte, das dazu diente, Projekte vor der formellen Lizenzierung zu testen.
Der Lizenzierungsprozess zeigt, dass Hongkong Krypto-Unternehmen anziehen möchte, dabei aber strenge Regeln beibehält. Die Regierung will Investoren schützen und gleichzeitig Innovationen fördern. Immer mehr traditionelle Banken prüfen Blockchain-basierte Zahlungssysteme, um internationale Zahlungen zu beschleunigen.
Viele traditionelle Banken setzen auf Blockchain-Technologie, um Zahlungen und Schulden schneller abzuwickeln. Wenn sie die Genehmigung erhalten, könnten HSBC und Standard Chartered dazu beitragen, regulierte Stablecoins in die Finanzwelt zu integrieren. Dies könnte es Banken und Menschen weltweit erleichtern, Blockchain-Technologie zu nutzen.
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