AI-Datenzentren konkurrieren um Stromversorgung und beeinflussen Bitcoin-Mining? Minenarbeiter wechseln zu künstlicher Intelligenz und lösen Sicherheitsdebatten aus

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Gate News Nachrichten, 16. März: Mit dem zunehmenden Boom beim Bau globaler KI-Datenzentren rückt die Frage in den Fokus, ob die Bitcoin-Mining-Branche dadurch beeinträchtigt wird. Einige Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass Miner, die auf KI-Computing umsteigen, die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks schwächen könnten, während andere Experten glauben, dass die Anpassungsmechanismen der Bitcoin-Mining-Schwierigkeit das Netzwerk automatisch wieder ins Gleichgewicht bringen.

Der Krypto-Marktkommentator Ran Neuner erklärt, dass KI-Datenzentren zu den Hauptkonkurrenten des Bitcoin-Minings werden. Grund dafür ist, dass beide stark auf Strom angewiesen sind, aber KI-Computing bereit ist, höhere Energiekosten zu zahlen. Daten zeigen, dass das Einkommen pro Megawatt beim Bitcoin-Mining etwa 57 bis 129 US-Dollar beträgt, während KI-Datenzentren 200 bis 500 US-Dollar erreichen können. Dieser Unterschied veranlasst einige Miner, auf KI-Infrastruktur umzusteigen.

In jüngster Zeit haben mehrere Mining-Unternehmen Anzeichen für eine entsprechende Umorientierung gezeigt. So hat Core Scientific etwa 1 Milliarde US-Dollar an KI-Hosting-Krediten erhalten, MARA Holdings hat bei den Regulierungsbehörden Unterlagen eingereicht, um einen Teil ihrer Bitcoin-Vermögenswerte zu verkaufen und in KI-Geschäfte zu investieren, und Hut 8 hat zuvor eine etwa 7 Milliarden US-Dollar schwere Partnerschaft mit Google im Bereich KI-Infrastruktur geschlossen. Zudem hat Cipher Mining einige Rechenleistung reduziert, um in den KI-Bereich zu investieren.

Allerdings gibt es innerhalb der Bitcoin-Community unterschiedliche Meinungen zu dieser Sichtweise. Der Kryptograph Adam Back weist darauf hin, dass das Bitcoin-Netzwerk eine automatische Anpassung der Mining-Schwierigkeit besitzt. Wenn Miner aussteigen, sinkt die Schwierigkeit, was die verbleibenden Miner profitabler macht und somit die Reaktivierung der Hash-Rate fördert.

Gleichzeitig zeigen Branchenzahlen, dass die Hash-Rate des Bitcoin-Netzwerks seit dem Höchststand im Oktober 2025 um etwa 14,5 % gefallen ist. Einige Analysten befürchten, dass dieser Rückgang das Risiko eines 51 %-Angriffs erhöht. Energieexperte Daniel Batten erklärt jedoch, dass Bitcoin-Mining ungenutzte Energie nutzen und als Lastregelung im Stromnetz dienen kann, sodass es kein direkter Wettbewerb um die Rechenleistung mit KI ist.

Marktbeobachter sind der Meinung, dass die Kursentwicklung von Bitcoin nach wie vor ein entscheidender Faktor ist. Wenn der Bitcoin-Preis weiter steigt, könnten erhöhte Mining-Einnahmen die Hash-Rate wieder anziehen. Daten zeigen, dass der Bitcoin-Preis seit März 2026 um etwa 8 % gestiegen ist, trotz vorheriger Belastungen. Das Konkurrenzverhältnis zwischen Mining- und KI-Hash-Rate entwickelt sich weiterhin dynamisch.

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