Gate News Nachrichten, am 17. März postete Elon Musk auf X, dass alle Gewinne aus einem Sieg im OpenAI-Fall an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet werden und er sich auf keine Weise bereichern wird. Der Fall wurde von Musk im Jahr 2024 eingereicht, wobei er OpenAI-CEO Sam Altman und Partner Microsoft beschuldigt, die gemeinnützige Mission von OpenAI bei der Gründung verraten und auf gewinnorientierte Strukturen umgestellt zu haben, um kommerzielle Vorteile zu erzielen. Musk ist einer der Mitbegründer von OpenAI, beteiligt seit 2015 mit etwa 38 Millionen US-Dollar und verließ das Unternehmen 2018. Derzeit leitet er die KI-Firma xAI. Am 13. März entschied die Hauptrichterin Yvonne Gonzalez Rogers bei einer Vorverhandlung in Oakland, Kalifornien, dass die Schadensersatzberichte des Experten Zeugen, des Wirtschaftsberaters C. Paul Wazzan von Berkeley Research Group, nicht ausgeschlossen werden. Dieser schätzt, dass OpenAI bei einer Verurteilung durch die Geschworenen bis zu 109 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zahlen müsste. Wazzan schätzte außerdem, dass Microsoft 25 Milliarden US-Dollar zahlen sollte, doch der Richter hat hierzu noch keine Entscheidung getroffen. Zudem wurde vorläufig entschieden, dass Musk keine Strafschadensersatzforderungen geltend machen darf. Der Richter wies darauf hin, dass selbst im Falle eines Siegs von Musk die tatsächliche Entschädigungssumme deutlich unter 109 Milliarden US-Dollar liegen könnte: Einige Forderungen könnten bereits verjährt sein, und die Geschworenen könnten auch anerkennen, dass Musk nur einen Teil zum Erfolg von OpenAI beigetragen hat. Der Fall ist für den 28. April für die Geschworenenverhandlung angesetzt. OpenAI und Microsoft bestreiten alle Vorwürfe.