Musk: Spendet alle Gewinne für Wohltätigkeit, falls Klage gegen OpenAI erfolgreich! Gericht setzt maximale Schadensersatzforderung auf 109 Milliarden Dollar

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Elon Musk äußerte sich auf X und erklärte, dass im Falle eines Gewinns im Rechtsstreit gegen OpenAI alle Entschädigungen vollständig an wohltätige Organisationen gespendet werden, er selbst keinen Gewinn daraus ziehen werde; gleichzeitig traf das kalifornische Gericht am 13. März eine vorläufige Entscheidung, dass der von Experten geschätzte Höchstschadenersatz in Höhe von 109 Milliarden US-Dollar gültig ist. Der Fall ist für den 28. April vor die Geschworenen geladen.
(Vorheriger Kontext: Musk verteidigt OpenAI online: Früher „Top-Gun“ fordert 134 Milliarden US-Dollar, doch die Leidenschaft wird vom Geschäft übertroffen?)
(Hintergrund: Musk beantragt einstweilige Verfügung „um OpenAI an der Umwandlung in ein gewinnorientiertes Unternehmen zu hindern“ und listet vier Hauptvorwürfe auf: Monopolstellung im KI-Markt, Profite für Microsoft…)

Am 16. März äußerte Musk auf X erstmals öffentlich seine Position zum Klagefall: „Jeder erzielte Gewinn wird an wohltätige Organisationen gespendet, ich werde in keiner Weise daraus profitieren.“

Seine Äußerung ist sehr zeitkritisch, nur noch sechs Wochen bis zum Beginn der Geschworenenverhandlung am 28. April.

Der Kernvorwurf gegen Musk ist, dass OpenAI-CEO Sam Altman und Partner Microsoft „den“ ursprünglichen gemeinnützigen Auftrag von OpenAI verraten haben, indem sie die Organisation auf eine gewinnorientierte Struktur umgestellt haben, um kommerzielle Gewinne zu erzielen.

Da Musk einer der Mitbegründer von OpenAI ist, 2015 an der Gründung beteiligt war und etwa 38 Millionen US-Dollar investierte, verließ er den Vorstand 2018.

Gericht bestätigt die Forderung nach 109 Milliarden US-Dollar Schadensersatz, aber die Zahl ist „möglicherweise frei erfunden“

Am 13. März leitete Richterin Yvonne Gonzalez Rogers in Oakland eine vierstündige Vorverhandlung, in der zahlreiche Anträge behandelt und wichtige Beweisentscheidungen getroffen wurden.

Das Gericht schloss nicht aus, dass Musks Experten, der Wirtschaftsberater C. Paul Wazzan von Berkeley Research Group, eine Schadensersatzberechnung vorlegt.

Dieses Gutachten schätzt, dass OpenAI bei einer Vertragsverletzung durch die Jury bis zu 109 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zahlen müsste.

C. Paul Wazzan schätzte außerdem, dass Microsoft 250 Milliarden US-Dollar an Schadensersatz zahlen sollte, doch dazu hat das Gericht noch keine Entscheidung getroffen. Zusammen bilden diese Zahlen die Hauptgrundlage für Musks Forderung von 134 Milliarden US-Dollar.

Allerdings ist die Haltung des Gerichts gegenüber Musk nicht uneingeschränkt unterstützend. Gonzalez Rogers stellte klar, dass selbst bei einem Sieg Musks die tatsächliche Entschädigungssumme deutlich unter 109 Milliarden US-Dollar liegen könnte, etwa wegen:

  • Einige Forderungen könnten bereits verjährt sein
  • Das Geschworenengericht könnte anerkennen, dass Musk nur teilweise an OpenAIs Erfolg beteiligt war
  • Das Gericht hat vorläufig entschieden, dass Musk keine Strafschadensersatzforderungen geltend machen darf

OpenAI und Microsoft bestreiten alle Vorwürfe und betonen, dass die Umwandlung des Unternehmens im Einklang mit ihrer Mission stehe und keine Versprechen gebrochen wurden.

Warum vor Gericht ziehen, wenn es nicht ums Geld geht?

Musk kündigte an, dass er im Falle eines „Siegs“ die Entschädigung spenden werde. Unterstützer sehen darin einen Beweis, dass sein Motiv für die Klage eine Ideologiefrage ist, nicht der wirtschaftliche Wettbewerb. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Musk mit seiner eigenen Firma xAI direkt mit OpenAI konkurriert.

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