Bekannter Trader Arthur Hayes sorgt erneut für Aufsehen im Markt aufgrund seiner aggressiven Asset-Umstrukturierungen. Die neuesten On-Chain-Daten zeigen, dass Arthur Hayes durch den Verkauf von Ethereum (ETH) im Wert von etwa 5,53 Mio. USD insgesamt DeFi-Token im Wert von rund 4 Mio. USD gezielt aufgekauft hat, was ein klares Signal für seine kurzfristige Bullish-Haltung gegenüber dem DeFi-Sektor ist.
Laut den Daten des On-Chain-Analyseunternehmens Lookonchain, die auf der X-Plattform veröffentlicht wurden, hat Arthur Hayes in den letzten zwei Wochen insgesamt 1.871 ETH verkauft und die Mittel in verschiedene führende DeFi-Token umgeschichtet. Dazu gehören 961.113 PENDLE (ca. 1,75 Mio. USD), 2.3 Mio. LDO (ca. 1,29 Mio. USD), 6,05 Mio. ENA (ca. 124.000 USD) sowie 491.401 ETHFI (ca. 34.300 USD). Diese Serie von Transaktionen zeigt, dass sich sein Investitionsfokus zunehmend von Ethereum auf ertrags- und infrastrukturbasierte DeFi-Assets verschiebt.
Neben dem direkten ETH-Verkauf hat Arthur Hayes außerdem etwa 2,52 Mio. USD von Börsen abgezogen, um seine Positionen in DeFi-Token weiter zu erhöhen. Derzeit machen DeFi-Token und Stablecoins mehr als 60 % seines gesamten Krypto-Portfolios aus, während die ETH-Bestände deutlich zurückgehen. Besonders PENDLE macht in seinem DeFi-Portfolio mit einem Anteil von 48,9 % den Kernbestandteil aus, was seine hohe Wertschätzung für dieses Projekt unterstreicht.
Arthur Hayes erklärte, dass diese Asset-Umstrukturierung hauptsächlich auf seiner Einschätzung basiert, dass sich die Liquiditätslage in Fiat-Währungen verbessert. Er ist der Ansicht, dass in Phasen der Liquiditätswiederbelebung DeFi-Token, die vom Markt unterschätzt werden, eine höhere Elastizität und potenzielle Renditen aufweisen. Selbst wenn Tokens wie PENDLE, LDO und ETHFI kürzlich eine Korrektur erlebt haben, bleiben ihre langfristigen Fundamentaldaten attraktiv.
Allerdings hat das ETH-Verkaufsszenario von Arthur Hayes auch einige Marktbeobachter beunruhigt. Der ETH-Preis schwankt weiterhin unter der wichtigen Marke von 3000 USD, und anhaltender Verkaufsdruck könnte die Marktstimmung weiter belasten. Analysten weisen darauf hin, dass Hayes eher dazu neigt, zu glauben, dass im Vergleich zu den größeren Basiswerten, kleinere und mittelgroße Krypto-Assets im DeFi-Bereich in einer neuen Liquiditätsphase höhere Überrenditen erzielen könnten.
Insgesamt verstärkt dieser ETH-Verkauf zugunsten von DeFi erneut die Diskussion über das langfristige Potenzial des DeFi-Sektors und bringt gleichzeitig Unsicherheiten in die kurzfristige Entwicklung von Ethereum.
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