Schnelle Korrektur von Kryptowährungen: Doppelter Druck durch makroökonomische Bedenken und Leverage-Liquidationen

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Letzten Monat Mitte führten plötzliche Veränderungen im globalen Makroumfeld sowie interne Marktfaktoren zu einer erheblichen Korrektur bei Kryptowährungen. Zu dieser Zeit standen die Märkte unter multiplen Druckfaktoren, was für viele Investoren eine schwierige Situation darstellte. Die aktuellen Preisbewegungen zeigen, dass Bitcoin bei 68.910 US-Dollar (-1,99% in 24 Stunden), Ethereum bei 1.980 US-Dollar (-3,63%) und Solana bei 86 US-Dollar (-3,94%) jeweils einem Korrekturdruck ausgesetzt sind. Hinter diesen Abstürzen stehen mehrere wichtige Faktoren, die miteinander verflochten sind.

Zunehmende geopolitische Risiken und Unsicherheiten bei der Geldpolitik

Der größte externe Einfluss auf die Marktvolatilität Mitte letzten Monats war der rasche Wandel im internationalen politischen Umfeld. Während mehrere europäische Länder hohe Zölle erwägen, breitete sich eine Risikoaversion auf den Märkten aus. Diese geopolitische Spannung führte dazu, dass der physische Goldpreis, der als relativ sichere Anlage gilt, stieg, während gleichzeitig Kryptowährungen, die hochvolatil sind, in die entgegengesetzte Richtung reagierten.

Laut Einschätzungen von Institutionellen Investoren löst eine solche geopolitische Schockwelle kurzfristig Risikoaversion aus, was insbesondere vorsichtige Anleger, die keine Hebel einsetzen, in eine abwartende Haltung versetzt. Gleichzeitig verschärfte die Unsicherheit bei der Auswahl des nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve die Lage. Während zuvor moderate Kandidaten favorisiert wurden, konzentrierte sich die Unterstützung rasch auf restriktivere Kandidaten. Dieser Szenarienwechsel deutet darauf hin, dass die Liquiditätslage der Märkte künftig ihren Höhepunkt erreichen könnte, was für Kryptowährungsinvestoren eine besondere Sorge darstellt.

Analysen zeigen, dass in Zeiten, in denen die Marktstimmung sich verschlechtert und die Erwartungen an eine Straffung der Geldpolitik steigen, liquide, hochriskante Anlagen wie Kryptowährungen tendenziell zuerst verkauft werden – eine historische Beobachtung.

Kettenreaktionen bei der Liquidation hoher Hebelpositionen beschleunigen den Absturz

Ein interner Faktor bei Kryptowährungen war die Ansammlung hoher Long-Hebelpositionen in der vergangenen Woche. Damals stieg Bitcoin im Vergleich zur Vorwoche deutlich an, was die Erwartung weiterer Kurssteigerungen anheizte und zu verstärktem Einsatz von Hebeln beim Kauf führte.

In Märkten mit solchen bullischen Positionen führt das Unterschreiten wichtiger Unterstützungsniveaus dazu, dass Stop-Loss-Orders ausgelöst werden, was die Verkaufswelle in einer Kettenreaktion verstärkt. Daten zeigen, dass in den frühen Phasen des Abwärtstrends die Liquidationssummen enorm anstiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden über 800 Millionen US-Dollar liquidiert, überwiegend durch Verluste bei Long-Positionen. Dieser automatische Liquidationsmechanismus beschleunigte den Abwärtsdruck und führte zu Kursbewegungen, die die üblichen Volatilitätsmuster deutlich übertrafen.

Laut Chain-Analysefirmen konzentrierte sich die Verkaufsaktivität in diesem Zeitraum besonders auf die Zeiten, in denen die US-Spot-ETFs noch geschlossen waren. Dies deutet darauf hin, dass große institutionelle Investoren frühzeitig Warnsignale erkannt und aktiv Verluste realisiert haben könnten.

Technische Analyse: Notwendigkeit der Korrektur und Marktstruktur

Aus einer detaillierten technischen Perspektive lässt sich feststellen, dass die aktuelle Korrektur bei Kryptowährungen eine gewisse innere Rechtfertigung besitzt. Zu diesem Zeitpunkt lag der Bitcoin-Preis sehr nahe am durchschnittlichen Einkaufskostenniveau der kurzfristigen Halter. Wenn die Differenz zwischen beiden nur noch etwa 4% beträgt, ist dies häufig ein Signal für eine bevorstehende Trendwende, verbunden mit einer erhöhten Volatilität.

In diesem Umfeld kommt es zu einem intensiven Konflikt zwischen Gewinnmitnahmen und neuen Kaufinteressen, was die Marktstimmung empfindlich beeinflusst und zu großen Kursschwankungen führen kann. Marktanalysten zufolge handelt es sich bei der aktuellen Korrektur um eine natürliche Anpassung nach einem starken Anstieg zu Beginn des Jahres, die notwendig ist, um eine Überhitzung zu korrigieren und den Markt zu normalisieren.

Interessanterweise zeigt ein Blick auf den Gesamtmarkt für Risikoanlagen, dass die Korrektur bei Kryptowährungen im Vergleich zu anderen Kategorien besonders ausgeprägt war. Dies spiegelt die spezifischen Liquiditätseigenschaften des Kryptomarktes sowie die Verbreitung hoher Hebelwirkungen wider.

Fortsetzung der Marktanpassung und Neubewertung der Investoren

Die jüngste Korrektur, die durch eine Kombination aus externen Schocks und internen Faktoren ausgelöst wurde, ist kein vorübergehender Kursrückgang, sondern eine fundamentale Neubewertung der Erwartungen der Marktteilnehmer. Es wird erwartet, dass die hohe Volatilität anhält, solange makroökonomische Unsicherheiten bestehen.

Hauptanalysten von Finanzinstituten gehen davon aus, dass sich die Märkte im Laufe des Januars in einer gewissen Bandbreite bewegen werden, wobei die Unterstützung auf niedrigeren Niveaus als bisher erwartet liegen könnte. Zugleich beginnen viele Investoren, ihre Allokation in andere Risikoanlagen neu zu bewerten, was die relative Outperformance der Kryptowährungen vorübergehend verringert.

Aus der aktuellen Krypto-Krise lassen sich Lehren ziehen: Die Marktreaktionen sind besonders heftig, wenn mehrere Druckfaktoren gleichzeitig wirken, und die Anfälligkeit hoher Hebelpositionen ist groß. Für eine Stabilisierung der Märkte sind eine Entspannung der geopolitischen Spannungen sowie klare geldpolitische Perspektiven unerlässlich.

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