Gebühr für Funding ist einer der wichtigsten Faktoren, die Händler verstehen müssen, wenn sie am Futures-Markt teilnehmen. Es handelt sich um den Hauptmechanismus, der sicherstellt, dass die Handelspreise von unbefristeten Verträgen stets nahe am globalen Spotpreis bleiben, ähnlich wie Zinssätze bei Positionen in traditionellen Finanzprodukten. Das Verständnis der Berechnung der Funding-Gebühr hilft nicht nur bei der Einschätzung der Transaktionskosten, sondern ist auch der Schlüssel zur langfristigen Gewinnmaximierung.
Funktionsprinzip der Funding-Gebühr
Die Funding-Gebühr wird direkt zwischen Käufern und Verkäufern zu bestimmten Zeiten ausgetauscht. Auf den meisten Börsen erfolgt der Funding-Zyklus in der Regel alle 8 Stunden, um 0 Uhr, 8 Uhr und 16 Uhr UTC (entspricht 7 Uhr, 15 Uhr und 23 Uhr vietnamesischer Zeit).
Die Grundregel der Funding-Gebühr ist sehr einfach:
Wenn die Funding-Rate positiv (+): Käufer müssen Verkäufern eine Gebühr zahlen. Dies fördert die Reduzierung der Long-Positionen, wenn der Markt zu heiß läuft.
Wenn die Funding-Rate negativ (-): Verkäufer zahlen Käufern. Hierbei profitieren Long-Positionen, wenn die Rate negativ ist.
Wichtig zu wissen: Sie zahlen oder erhalten die Funding-Gebühr nur, wenn Sie zum Zeitpunkt der Zahlung eine Position halten. Wenn Sie Ihre Position vor Beginn des Zyklus vollständig schließen, sind Sie von der Gebühr befreit.
Berechnung der Funding-Gebühr nach Vertragstyp
Umgekehrter Vertrag: Berechnung nach Coin-Anzahl
Bei diesem Vertragstyp wird die Gebühr nach folgender Formel berechnet:
Funding-Gebühr = (Anzahl der Verträge / Referenzpreis) × Funding-Rate
Beispiel: Händler A hält 10.000 BTCUSD-Kontrakte bei einem Referenzpreis von 8.000 USD, und die aktuelle Funding-Rate beträgt 0,01%.
Bei positiver Rate zahlen Sie 50 USDC, Verkäufer erhalten den entsprechenden Betrag.
Wichtige Hinweise zur Funding-Gebühr
Die Funding-Gebühr wird von Ihrem verfügbaren Guthaben abgezogen. Wenn Ihr Guthaben nicht ausreicht, zieht das System den Betrag aus Ihrer Positionsmarge ab. Das ist riskant, da es Ihre Margen verringert und Ihre Positionen eher liquidiert werden können.
Die Funding-Rate kann variieren. Jede Handelsmarke hat ihren eigenen Zyklus und Limits. Bei starker Marktvolatilität können die Börsen vorübergehend die Ober- und Untergrenzen der Funding-Rate anpassen, um den Vertragspreis wieder in einen vernünftigen Bereich zu bringen.
Zeitliche Toleranzen bei der Gebührenerhebung. Aufgrund der Komplexität der Funding-Zahlungen benötigt das System einige Sekunden, um alle Transaktionen abzuschließen. Das Öffnen oder Schließen einer Position innerhalb von 5 Sekunden vor oder nach dem Funding-Zeitpunkt garantiert nicht, dass Sie die Gebühr vermeiden oder erhalten.
Strategien zur Verwaltung der Funding-Gebühr
Halten Sie ausreichend verfügbares Guthaben: Das ist der wichtigste Schritt. Durch eine Überdeckung Ihrer Margin stellen Sie sicher, dass die Gebühr aus den Reserven abgezogen wird, anstatt Ihre Margin zu verringern, was das Risiko einer Liquidation senkt.
Beobachten Sie die aktuelle Funding-Rate: Prüfen Sie vor dem Einstieg in eine Position die Rate. Ist sie zu hoch (besonders bei positiven Raten für Long-Positionen), sollten Sie abwarten, bis sie sinkt.
Berechnen Sie die Kosten vor dem Handel: Schätzen Sie, wie viel die Funding-Gebühr pro Zyklus kosten wird. Das hilft, den tatsächlichen Break-even-Preis Ihrer Transaktion zu bestimmen.
So verfolgen Sie Ihre Funding-Gebührenhistorie
Über die Handelsgeschichte
Im Menü „Aufträge“ im Navigationsmenü wählen Sie „Handelsaufträge“ → „Futures“ → „Handelsverlauf“. Stellen Sie die Spalte „Order-Typ“ auf „Funding“, um die Rate und den Gebührenbetrag zu sehen.
Hinweis: Positive Gebühren = Sie haben gezahlt, negative Gebühren = Sie haben erhalten.
Über das Transaktionsprotokoll
Gehen Sie zum Transaktionsprotokoll und filtern Sie nach „Funding Rate Settlement“. Hier können Sie Details zu gezahlten oder erhaltenen Funding-Gebühren in den jeweiligen Zahlungsperioden einsehen.
Durch regelmäßige Kontrolle dieser Berichte können Sie Ihre Handelsstrategie optimieren – z.B. zu Zeiten niedriger Funding-Raten handeln oder Positionen mit hohen Gebühren vermeiden. Das Verständnis der Funding-Gebühr hilft nicht nur bei Kostenkontrolle, sondern ist auch entscheidend für die Entwicklung einer nachhaltigen und profitablen Handelsstrategie.
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Verstehen Sie den Mechanismus der Funding-Gebühren und die Verwaltung der Transaktionskosten
Gebühr für Funding ist einer der wichtigsten Faktoren, die Händler verstehen müssen, wenn sie am Futures-Markt teilnehmen. Es handelt sich um den Hauptmechanismus, der sicherstellt, dass die Handelspreise von unbefristeten Verträgen stets nahe am globalen Spotpreis bleiben, ähnlich wie Zinssätze bei Positionen in traditionellen Finanzprodukten. Das Verständnis der Berechnung der Funding-Gebühr hilft nicht nur bei der Einschätzung der Transaktionskosten, sondern ist auch der Schlüssel zur langfristigen Gewinnmaximierung.
Funktionsprinzip der Funding-Gebühr
Die Funding-Gebühr wird direkt zwischen Käufern und Verkäufern zu bestimmten Zeiten ausgetauscht. Auf den meisten Börsen erfolgt der Funding-Zyklus in der Regel alle 8 Stunden, um 0 Uhr, 8 Uhr und 16 Uhr UTC (entspricht 7 Uhr, 15 Uhr und 23 Uhr vietnamesischer Zeit).
Die Grundregel der Funding-Gebühr ist sehr einfach:
Wenn die Funding-Rate positiv (+): Käufer müssen Verkäufern eine Gebühr zahlen. Dies fördert die Reduzierung der Long-Positionen, wenn der Markt zu heiß läuft.
Wenn die Funding-Rate negativ (-): Verkäufer zahlen Käufern. Hierbei profitieren Long-Positionen, wenn die Rate negativ ist.
Wichtig zu wissen: Sie zahlen oder erhalten die Funding-Gebühr nur, wenn Sie zum Zeitpunkt der Zahlung eine Position halten. Wenn Sie Ihre Position vor Beginn des Zyklus vollständig schließen, sind Sie von der Gebühr befreit.
Berechnung der Funding-Gebühr nach Vertragstyp
Umgekehrter Vertrag: Berechnung nach Coin-Anzahl
Bei diesem Vertragstyp wird die Gebühr nach folgender Formel berechnet:
Funding-Gebühr = (Anzahl der Verträge / Referenzpreis) × Funding-Rate
Beispiel: Händler A hält 10.000 BTCUSD-Kontrakte bei einem Referenzpreis von 8.000 USD, und die aktuelle Funding-Rate beträgt 0,01%.
Schritt 1: Positionswert (in BTC) = 10.000 / 8.000 = 1,25 BTC
Schritt 2: Funding-Gebühr = 1,25 BTC × 0,01% = 0,000125 BTC
Da die Rate positiv ist, zahlt Händler A 0,000125 BTC, während Verkäufer mit gleicher Positionsgröße den Betrag erhalten.
USDT-Vertrag: Berechnung nach Stablecoin-Einheit
Bei USDT-Kontrakten wird die Gebühr etwas anders berechnet:
Funding-Gebühr = Anzahl der Verträge × Referenzpreis × Funding-Rate
Händler A hält z.B. 10 Kontrakte BTC bei einem Referenzpreis von 8.000 USDT und einer Rate von 0,01%:
Schritt 1: Positionswert = 10 × 8.000 = 80.000 USDT
Schritt 2: Funding-Gebühr = 80.000 × 0,01% = 8 USDT
Bei positiver Rate zahlt Händler A 8 USDT, Verkäufer mit Short-Positionen erhalten diesen Betrag.
Unbefristeter USDC-Vertrag: Ähnliche Berechnung wie USDT
Die Funding-Gebühr bei unbefristeten USDC-Kontrakten wird nach derselben Formel berechnet:
Funding-Gebühr = Anzahl der Verträge × Referenzpreis × Funding-Rate
Beispiel: 10 Kontrakte BTC bei einem Referenzpreis von 50.000 USD, Rate 0,01%:
Schritt 1: Positionswert = 10 × 50.000 = 500.000 USDC
Schritt 2: Funding-Gebühr = 500.000 × 0,01% = 50 USDC
Bei positiver Rate zahlen Sie 50 USDC, Verkäufer erhalten den entsprechenden Betrag.
Wichtige Hinweise zur Funding-Gebühr
Die Funding-Gebühr wird von Ihrem verfügbaren Guthaben abgezogen. Wenn Ihr Guthaben nicht ausreicht, zieht das System den Betrag aus Ihrer Positionsmarge ab. Das ist riskant, da es Ihre Margen verringert und Ihre Positionen eher liquidiert werden können.
Die Funding-Rate kann variieren. Jede Handelsmarke hat ihren eigenen Zyklus und Limits. Bei starker Marktvolatilität können die Börsen vorübergehend die Ober- und Untergrenzen der Funding-Rate anpassen, um den Vertragspreis wieder in einen vernünftigen Bereich zu bringen.
Zeitliche Toleranzen bei der Gebührenerhebung. Aufgrund der Komplexität der Funding-Zahlungen benötigt das System einige Sekunden, um alle Transaktionen abzuschließen. Das Öffnen oder Schließen einer Position innerhalb von 5 Sekunden vor oder nach dem Funding-Zeitpunkt garantiert nicht, dass Sie die Gebühr vermeiden oder erhalten.
Strategien zur Verwaltung der Funding-Gebühr
Halten Sie ausreichend verfügbares Guthaben: Das ist der wichtigste Schritt. Durch eine Überdeckung Ihrer Margin stellen Sie sicher, dass die Gebühr aus den Reserven abgezogen wird, anstatt Ihre Margin zu verringern, was das Risiko einer Liquidation senkt.
Beobachten Sie die aktuelle Funding-Rate: Prüfen Sie vor dem Einstieg in eine Position die Rate. Ist sie zu hoch (besonders bei positiven Raten für Long-Positionen), sollten Sie abwarten, bis sie sinkt.
Berechnen Sie die Kosten vor dem Handel: Schätzen Sie, wie viel die Funding-Gebühr pro Zyklus kosten wird. Das hilft, den tatsächlichen Break-even-Preis Ihrer Transaktion zu bestimmen.
So verfolgen Sie Ihre Funding-Gebührenhistorie
Über die Handelsgeschichte
Im Menü „Aufträge“ im Navigationsmenü wählen Sie „Handelsaufträge“ → „Futures“ → „Handelsverlauf“. Stellen Sie die Spalte „Order-Typ“ auf „Funding“, um die Rate und den Gebührenbetrag zu sehen.
Hinweis: Positive Gebühren = Sie haben gezahlt, negative Gebühren = Sie haben erhalten.
Über das Transaktionsprotokoll
Gehen Sie zum Transaktionsprotokoll und filtern Sie nach „Funding Rate Settlement“. Hier können Sie Details zu gezahlten oder erhaltenen Funding-Gebühren in den jeweiligen Zahlungsperioden einsehen.
Durch regelmäßige Kontrolle dieser Berichte können Sie Ihre Handelsstrategie optimieren – z.B. zu Zeiten niedriger Funding-Raten handeln oder Positionen mit hohen Gebühren vermeiden. Das Verständnis der Funding-Gebühr hilft nicht nur bei Kostenkontrolle, sondern ist auch entscheidend für die Entwicklung einer nachhaltigen und profitablen Handelsstrategie.