Meistere das Innere und Äußere Orderbuch, um die Geheimnisse der Kauf- und Verkaufsdynamik von Aktien zu entschlüsseln

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Wenn Sie die Chart-Software öffnen, sehen Sie sicherlich die Daten „Innen- und Außenhandel“ sowie den häufig diskutierten „Innen-Außen-Handelsverhältnis“. Was bedeuten diese Indikatoren genau? Warum schauen Marktprofis ständig auf sie? Tatsächlich können Innen- und Außenhandel Ihnen schnell zeigen, wer auf dem Markt eilig kauft oder verkauft, und sogar Hinweise auf die Spur der Großinvestoren geben. Dieser Artikel führt Sie in die praktische Anwendung dieser Indikatoren ein.

Wichtige Unterscheidung zwischen Innen- und Außenhandel: Aktives Kaufen vs. Aktives Verkaufen

Bevor Sie Innen- und Außenhandel verstehen, müssen Sie ein Kernkonzept erfassen: Wer treibt die Transaktion aktiv voran?

Im Aktienmarkt gibt es „Orderbuch“ und „Echtzeit-Transaktionen“. Verkäufer möchten den Preis erhöhen und setzen eine „Verkaufsorder“, Käufer wollen den Preis drücken und setzen eine „Kauforder“. Entscheidend für den Abschluss ist, wer bereit ist, Kompromisse einzugehen.

Bedeutung des Außenhandels: Wenn eine Transaktion zum „Verkaufsorderpreis“ erfolgt, zeigt das, dass Käufer aktiv den Preis erhöhen, um zu kaufen. Die gekaufte Menge wird als „Außenhandel“ gezählt. Käufer sind aktiv im Markt, was ein bullisches Signal ist.

Bedeutung des Innenhandels: Wenn eine Transaktion zum „Kauforderpreis“ erfolgt, bedeutet das, Verkäufer sind aktiv dabei, den Preis zu drücken und verkaufen. Die verkaufte Menge wird als „Innenhandel“ gezählt. Verkäufer sind eilig beim Abverkauf, was ein bärisches Signal ist.

Beispiel TSMC: Das Kauforderbuch zeigt 1160 Yuan/1415 Kontrakte (jemand möchte zu 1160 kaufen), das Verkaufsorderbuch 1165 Yuan/281 Kontrakte (jemand möchte zu 1165 verkaufen). Wenn ein Investor sofort verkaufen möchte, gibt er eine Verkaufsorder zu 1160 auf und verkauft 50 Kontrakte – das ist ein Verkäufer, der den Käufer entgegenkommt, also Innenhandel. Umgekehrt, wenn ein Investor sofort zu 1165 kaufen möchte und eine Kauforder für 30 Kontrakte aufgibt – der Käufer kommt dem Verkäufer entgegen, also Außenhandel.

Wie spiegeln die 5-Order-Preise die aktuelle Marktlage wider

„Fünf-Order-Preise“ sind die häufigste Ansicht in Chart-Software, werden aber oft von Anfängern übersehen. Sie bestehen aus den fünf besten Kauf- und Verkaufsangeboten, also den Top 5 der besten Kauf- und Verkaufspreise sowie den jeweiligen Kontraktzahlen.

Kauf-5 (meist grün angezeigt) zeigt die fünf höchsten Kaufpreise, also die Preisniveaus, zu denen Käufer bereit sind zu kaufen. Verkauf-5 (meist rot) zeigt die fünf niedrigsten Verkaufsangebote, also die Preisniveaus, zu denen Verkäufer verkaufen möchten.

Beispiel: „Kauf 1 203,5 Yuan/971 Kontrakte“ ist das höchste Kaufangebot, „Verkauf 1 204,0 Yuan/350 Kontrakte“ das niedrigste Verkaufsangebot. Wichtig: Diese Preise sind nur Order im Orderbuch, sie sind nicht zwangsläufig bereits umgesetzt – es kann jederzeit jemand seine Order zurückziehen.

Interpretation des Innen-Außen-Handelsverhältnisses: Ein Blick auf die Kraft von Bullen und Bären

Kurzfristige Trader achten vor allem darauf, ob das Handelsvolumen im „Innen-“ oder „Außenhandel“ liegt, also ist das Innen-Außen-Handelsverhältnis das zentrale Werkzeug.

Berechnung: Innen-Außen-Handelsverhältnis = Innenhandel-Volumen ÷ Außenhandel-Volumen

Verhältnis > 1: Innenhandel dominiert, es gibt starken Verkaufsdruck, die Marktstimmung ist eher bärisch, ein Signal für Abwärtsdruck.

Verhältnis < 1: Außenhandel dominiert, Käufer sind aktiv, die Stimmung ist eher bullisch, ein Signal für Aufwärtsdruck.

Verhältnis = 1: Gleichgewicht, Markt ist unentschlossen, weitere Signale sind nötig.

Anwendung des Innen-Außen-Handelsverhältnisses zur Trendbeurteilung: Vorsicht vor Manipulation durch Großinvestoren

Das Verhältnis zeigt die Kraft von Käufern und Verkäufern, aber die entscheidende Frage ist: Wie nutzt man es richtig? Nur in Kombination mit Kurslage, Volumen und Orderbuch-Struktur kann man fundierte Einschätzungen treffen.

Gesunder Bullen-Impuls: Außenhandel > Innenhandel, Kurs steigt. Käufer sind aktiv und treiben den Kurs nach oben. Bei steigendem Volumen ist die kurzfristige Aufwärtsdynamik stärker.

Gesunder Bären-Impuls: Innenhandel > Außenhandel, Kurs fällt. Verkäufer treiben den Kurs nach unten. Bei steigendem Volumen ist der Abwärtsdruck größer.

Vorsicht vor „Schein-Bullish“-Signalen: Außenhandel > Innenhandel, aber der Kurs fällt oder stagniert, Volumen schwankt stark. Das kann eine Manipulation durch Großinvestoren sein, die hohe Verkaufsorders setzen, um Privatanleger zum Einstieg zu verleiten, während sie gleichzeitig heimlich verkaufen. Typisches Szenario: Seitwärtsbewegung mit deutlich mehr Außenhandel, aber die Verkaufsorders (Sell 1–Sell 3) steigen kontinuierlich, gefolgt von plötzlichem Kurssturz.

Vorsicht vor „Schein-Bär“-Signalen: Innenhandel > Außenhandel, aber der Kurs steigt oder stagniert, Volumen schwankt. Großinvestoren locken Privatanleger durch Kauforders, um sie zum Verkauf zu verleiten, während sie heimlich aufkaufen. Beispiel: Kurs leicht im Plus, Innenhandel dominiert, aber die Kauforders (Buy 1–Buy 3) häufen sich, Kurs setzt sich weiter nach oben.

Manchmal kann es vorkommen, dass der Innenhandel größer ist als der Außenhandel, der Kurs aber trotzdem steigt. Das liegt daran, dass neben Volumen auch Marktstimmung, Nachrichten und Fundamentaldaten die Kurse beeinflussen. Daher sollte man Innen- und Außenhandel nie isoliert betrachten.

Unterstützung- und Widerstandsbereiche im Innen-Außen-Handelsbild

Technische Analyse basiert auf Preis- und Volumenentwicklung, und die Beobachtung von Unterstützungs- und Widerstandsbereichen ist ebenfalls wichtig.

Entstehung von Unterstützungszonen: Obwohl Innenhandel > Außenhandel auf stärkeren Verkaufsdruck hindeutet, zeigt sich eine Unterstützung, wenn der Kurs an einem bestimmten Niveau nicht weiter fällt. Viele Käufer sind dort bereit, zu kaufen, weil sie den Preis für günstig halten und auf eine Erholung hoffen. Diese Käufer bilden eine Unterstützung. Beim Erreichen dieser Zone kann man Long-Positionen in Erwägung ziehen.

Entstehung von Widerstandsbereichen: Wenn Außenhandel > Innenhandel, aber der Kurs an einem bestimmten Niveau nicht weiter steigt, entsteht ein Widerstand. Hier sind Verkäufer aktiv, die ihre Positionen nicht aufgeben wollen. Besonders in Hoch- oder Abwärtsphasen bei bestimmten Kursen, wo viele Anleger Verluste vermeiden wollen, bildet sich Widerstand. Steigt der Kurs in diese Zone, wird der Verkaufsdruck größer, was den Kurs nach unten drückt.

Praktische Strategie: Innerhalb von Unterstützungs- und Widerstandsbereichen kann man auf- und abwärts handeln: Kaufen bei Unterstützung, verkaufen bei Widerstand. Bricht der Kurs die Unterstützung nach unten oder überschreitet den Widerstand nach oben, ist die Bewegung meist beendet, und es folgt eine stärkere Trendfortsetzung.

Vorteile und Grenzen der Innen-Außen-Handelsanalyse

Vorteile:

  • Schnelligkeit: Daten werden in Echtzeit aktualisiert, ermöglichen schnelle Einschätzungen für kurzfristige Trades.
  • Einfachheit: Das Konzept ist leicht verständlich, auch für Anfänger.
  • Kombination mit Orderbuch: Zusammen mit Orderbuch, Volumen und anderen Indikatoren erhöht sich die Genauigkeit.

Grenzen und Risiken:

  • Manipulation durch Großinvestoren: Durch „Fake-Orders“ und „Rein- und Raus-Strategien“ können die Daten verfälscht werden. Allein auf Innen- und Außenhandel zu vertrauen, ist riskant.
  • Kurzfristigkeit: Diese Indikatoren spiegeln nur das aktuelle Verhalten wider, nicht den langfristigen Trend.
  • Nicht isoliert verwenden: Nur in Kombination mit Volumen, Chartanalyse und Fundamentaldaten ergibt sich ein zuverlässiges Bild.

Zusammenfassung für die Praxis

Innen- und Außenhandel sind nützliche Werkzeuge, um die Kraft von Käufern und Verkäufern zu messen. Durch den Vergleich der Werte kann man schnell die Stimmung einschätzen:

  • Wenn Innenhandel > Außenhandel, sind Verkäufer aktiv, Kurs neigt zu fallen.
  • Wenn Außenhandel > Innenhandel, sind Käufer aktiv, Kurs neigt zu steigen.

Aber: Kein einzelner Indikator reicht aus. Das Innen-Außen-Handelsverhältnis, Unterstützungs- und Widerstandsbereiche sind nur Hilfsmittel. Es ist essenziell, auch Fundamentaldaten und makroökonomische Faktoren zu berücksichtigen, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

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