Die Unbehagen der Bankenbranche gegenüber Stablecoins erreichte diese Woche sein volles Ausmaß, nachdem Bank of America CEO Brian Moynihan warnte, dass bis zu 6 Billionen US-Dollar an Einlagen das Bankensystem verlassen könnten, wenn Stablecoins Zinsen zahlen dürfen. Das ist fast ein Drittel aller US-Geschäftsbankeinlagen, und eindeutig ein Szenario, das Banken um jeden Preis vermeiden wollen.
Diese Geschichte ist ein Auszug aus dem Unchained Daily Newsletter.
Abonnieren Sie hier, um diese Updates kostenlos per E-Mail zu erhalten
Moynihans Botschaft ist einfach: Wenn Stablecoins Rendite bieten, verlieren Banken ihre Wettbewerbsfähigkeit. Einleger könnten sich entscheiden, 4% on-chain zu verdienen, anstatt 0,1% auf einem Sparkonto. Dieser Wandel würde große Banken zwingen, bei der Fed zu marktüblichen Zinsen zu leihen, anstatt von Ihren ungenutzten Einlagen zu leben.
Deshalb lobbyieren Banken intensiv. Ein Gesetzentwurf des Senats sieht jetzt ein Verbot von Zinsen nur für das Halten von Stablecoins vor, eine Maßnahme, die als Verbraucherschutz dargestellt wird, aber Kritiker argumentieren, dass es nur ein kaputtes Bankmodell stützt. Passive Renditen wären verboten, aber Staking und Liquiditätsbelohnungen könnten weiterhin erlaubt sein.
Lassen Sie uns klarstellen: Hier geht es um Kontrolle. Banken fürchten echte Konkurrenz. Sie fürchten, das Kreditvolumen an DeFi zu verlieren. Aber Verbraucher könnten durch bessere Renditen, mehr Auswahl und weniger Mittelsmänner profitieren, die darüber entscheiden, was Ihr Geld verdienen kann.
Mein Fazit:
Wir hassen die Banken nicht genug 😡
— Laura Shin (@laurashin) 15. Januar 2026