Hat Bitcoin wirklich den Boden erreicht? Drei wichtige Indikatoren leuchten rot, 63.000 US-Dollar könnten zur nächsten „Lebens- oder Todeslinie“ werden

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Laut Nachrichten vom 2. Februar ist Bitcoin seit seinem Hoch Ende Januar um mehr als 11 % gefallen, und der Preis lag wiederholt bei der 75.000-Dollar-Grenze. Obwohl das kurzfristige technische Ziel erreicht wurde, zeigen die On-Chain-Daten und die Derivatestruktur, dass die Anpassung möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist und die Marktuneinigkeit darüber, ob man den Bottom machen soll, zunehmend zunimmt.

Aus technischer Sicht fiel Bitcoin am 29. Januar unter das Kopf-und-Schulter-Muster, was eine bärische Umkehr bestätigt, und das Abwärtsziel liegt bei etwa 75.130 $. Anfang Februar hatte der Preis diesen Bereich fast genau erreicht und eine Kette von Liquidationen ausgelöst, die den gesamten Kryptowährungsmarkt nach unten zog. Das Abschließen des Musterziels ist jedoch nicht dasselbe wie eine Trendumkehr, entscheidend ist, ob die anschließenden Kauf-Relais ausgelöst werden.

Das erste Warnsignal kommt von der Spot-Nachfrage. Nachdem der Preis gefallen war, sank die Summe des Geldes, das in die Langzeitlagerung überführt wurde, deutlich, was darauf hindeutet, dass Investoren den Grund nicht aktiv kauften. Das zweite Signal kommt von großen Adressen: Wallets mit 10.000 bis 100.000 Bitcoins haben ihre Bestände in letzter Zeit weiter reduziert, wobei innerhalb weniger Tage etwa 10.000 Bitcoins abflossen, was darauf hindeutet, dass die Einstellung der Kernfonds tendenziell konservativ ist. Das dritte Signal ist, dass der kurzfristige Inhaber NUPL weiterhin im negativen Bereich liegt, obwohl er nahe der Kapitulationszone liegt, aber die historischen Extreme noch nicht erreicht hat, was darauf hindeutet, dass die Stimmung noch nicht vollständig geklärt ist.

Auch die Struktur des Derivatemarktes ist faszinierend. Das Ausmaß der Short Leverage ist deutlich höher als das von Longs, und sobald sich der Preis erholt, kann dies einen kurzfristigen “Short Squeeze”-Markt auslösen, doch dieser durch Liquidation getriebene Anstieg weist keine echte Nachfrageunterstützung auf und ist oft schwer aufrechtzuerhalten. Mit anderen Worten: Die Volatilität verstärkt sich, aber die Stabilität ist nicht zurückgekehrt.

Wenn 75.000 Dollar fallen, zeigt das On-Chain-Modell, dass 69.500 $ die erste wichtige Pufferzone sein werden; Weiter unten ist der Bereich von 66.000 bis 63.000 Dollar der kostenintensivste Cluster und eine wichtige Verteidigungslinie mittelfristig. Bei der Erholung bilden 79.890 und 84.140 Dollar einen wichtigen Widerstand, und nur ein gültiger Ausbruch ist wahrscheinlich, damit sich die Marktstruktur wieder zu den Bullen verschiebt. Bis dahin bleiben Abwärtsrisiken das Hauptthema.

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