Die IOTA Foundation hat klargestellt, dass ihr aktueller Entwicklungsschwerpunkt auf der Integration von Tethers USDT in das IOTA-Ökosystem liegt. Laut Aussagen von Community-Mitwirkenden spiegelt diese Bemühung die Ansicht der Foundation wider, dass stabile Liquidität erforderlich ist, bevor tokenisierter Handel, dezentrale Finanzen und Workflows mit realen Vermögenswerten in großem Maßstab im Netzwerk funktionieren können. Die aktuelle Infrastruktur bei IOTA verfügt bereits über Datenübertragung, digitale Identitäten und Unternehmensanwendungen. Es gibt auch Produkte wie SALUS und TWIN, die auf Datenaustausch, Rechnungsstellung und dezentralen Identifikatoren basieren. Diese Elemente besitzen jedoch keine allgemein anerkannte Abwicklungsfunktion.
Wenn Sie sich fragen, wo die IOTA Foundation derzeit all ihre Anstrengungen konzentriert, lautet die Antwort eindeutig: USDT. 💥
🔷 Ohne eine funktionierende Stablecoin kann das Ökosystem nicht vollständig operieren.
Heute kann SALUS bereits Daten und Rechnungen übertragen, und TWIN kann bereits Daten und DIDs verwalten, aber…
— Salima (@Salimasbegum) 5. Februar 2026
Ohne eine in den globalen Handel eingesetzte Stablecoin bleiben die on-chain Finanzaktivitäten trotz technischer Bereitschaft begrenzt. X Nutzer Salima erklärte, dass USDT im ersten Quartal zum Kernfokus geworden ist, weil es diese Lücke schließt. Sie erläuterte, dass die Entscheidung auf Marktnutzung und nicht auf Markenbildung oder Ideologie basiert. USDT wird bereits als Abwicklungsmittel grenzüberschreitend verwendet, insbesondere in Schwellenländern und im Trade Finance, was mit IOTAs Ziel übereinstimmt, produktionsreife tokenisierte Geschäfte zu unterstützen.
Nachdem diese Bemerkungen kursierten, folgte eine Diskussion darüber, warum USDT gegenüber Alternativen priorisiert wurde. Salima antwortete, dass die Wahl strukturell bedingt sei. Sie wies darauf hin, dass Großhandel einen stabilen Vermögenswert erfordert, der bereits liquide und regionsübergreifend akzeptiert ist. Ihrer Ansicht nach muss das onchain-Geld widerspiegeln, was die Märkte bereits verwenden, sonst kann keine Liquidität entstehen.
IOTAs USDT-Integration und breitere Netzwerkentwicklungen
Der Integrationsprozess selbst wird als komplex und ressourcenintensiv beschrieben. Salima bemerkte, dass Tether strenge Prüfungen und eine längere Validierung benötigt, insbesondere bei nicht EVM-kompatiblen Netzwerken wie IOTA. Sie erklärte, dass Verträge bereits unterzeichnet und Zahlungen geleistet wurden, und die letzten Schritte die Prüfungen, Validierungen und Implementierungen seien. Diese Schritte werden als schrittweise, aber notwendig für den Einsatz bezeichnet.
Nicht alle sind einverstanden. X Nutzer Microtruffle erwähnte, dass mehrere Netzwerke USDC aufgrund der einheitlichen Regulierung und Bankakzeptanz, insbesondere in Europa, bevorzugen. Laut ihm ist USDC, das von Circle angeboten wird, näher an den MiCA-Rahmenwerken als USDT.
Einige konterten, dass die regionalen Compliance-Präferenzen weltweit unterschiedlich seien, aber die globale Wirtschaft stark auf USDT angewiesen sei, um On-Chain-Transaktionen außerhalb kleiner regulatorischer Beschränkungen abzuwickeln.
Andere hinterfragten die Rolle des MIOTA-Tokens. Als Antwort erklärte Salima, dass USDT eine Abwicklungsschicht ist, während MIOTA der Token ist, der die Infrastruktur hinter den Daten, der Interoperabilität und Koordination antreibt. Die beiden ergänzen sich und überschneiden sich nicht.
IOTA verfolgt auch eine Markterweiterung im Rahmen seiner Strategie für 2026. Salima bemerkte, dass das Netzwerk in Südkorea wieder an Sichtbarkeit gewonnen hat, mit Aktivitäten im Zusammenhang mit Bithumb Global und Auftritten bei regionalen Branchenveranstaltungen. Sie erwähnte auch, dass ein regulierter US-Börsengang für Ende Februar oder Anfang März geplant ist, ohne Coinbase und Robinhood.
Zum Redaktionsschluss war der IOTA-Preis noch bärisch, nachdem es nicht gelungen war, den Widerstand zu durchbrechen, und wurde bei $0.07009 gehandelt, ein Rückgang von 5.73%.