Standard Chartered senkt das Bitcoin-Ziel für 2026 auf 100.000 USD, Spot-ETFs verzeichnen einen Tagesabfluss von 410 Millionen USD, der Markt könnte auf 50.000 USD fallen

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  1. Februar Nachrichten, die US-Spot-Bitcoin-ETFs erlebten eine neue Verkaufswelle. Am selben Tag senkte die Standard Chartered Bank ihre Preisprognose für Bitcoin im Jahr 2026, was eine Neubewertung der mittelfristigen Entwicklung im Markt auslöste.

Daten zeigen, dass am Tag insgesamt 410,4 Millionen US-Dollar an Nettoabflüssen aus den Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnet wurden, wobei die wöchentlichen Abflüsse bereits 375,1 Millionen US-Dollar erreichten. Falls keine deutliche Rückkehr der Gelder erfolgt, wird dies die vierte aufeinanderfolgende Woche mit negativen Kapitalflüssen sein. Das verwaltete Vermögen der entsprechenden Fonds ist auf etwa 80 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, deutlich unter dem Höchststand von fast 170 Milliarden US-Dollar im Oktober 2025.

Vor dem Hintergrund anhaltender Kapitalabflüsse senkte die Standard Chartered Bank ihr Kursziel für Bitcoin im Jahr 2026 von 150.000 auf 100.000 US-Dollar und warnte, dass der Preis vor einer Erholung möglicherweise weiter auf 50.000 US-Dollar fallen könnte. Das Institut prognostiziert außerdem, dass Ethereum auf etwa 1400 US-Dollar fallen und im Laufe des Jahres wieder in höhere Bereiche steigen könnte.

Die Marktstimmung spiegelt sich auch in der Performance von Multi-Asset-ETFs wider. Bitcoin-bezogene Produkte stehen allgemein unter Druck, und Ethereum-ETFs verzeichneten ebenfalls Abflüsse von über 100 Millionen US-Dollar, was auf eine vorsichtigere Haltung der Investoren gegenüber Risikoanlagen hindeutet. Im Vergleich dazu verzeichneten Solana-bezogene ETFs einen leichten Nettozufluss und gehörten zu den wenigen Gegenbewegungen.

On-Chain- und Derivate-Analysten sehen Bitcoin weiterhin in der mittleren Bärenmarktphase. CryptoQuant weist darauf hin, dass die entscheidende Unterstützungszone bei etwa 55.000 US-Dollar noch nicht ausreichend getestet wurde und der Markt noch nicht in eine „extreme Bärenmarkt“-Phase eingetreten ist. Historisch gesehen gehen die echten Tiefpunkte eines Zyklus oft mit größeren buchhalterischen Verlusten der Langzeit-Halter einher.

Bis zum Redaktionsschluss schwankt Bitcoin um die 66.000 US-Dollar, wobei der kurzfristige Druck bestehen bleibt. Mit abnehmender Kapitalzufuhr in ETFs, schwächer werdender makroökonomischer Lage und rückläufigen institutionellen Erwartungen wird der Markt in den kommenden Wochen genau beobachten, ob die Zone zwischen 50.000 und 55.000 US-Dollar zum neuen Kampfplatz zwischen Bullen und Bären wird.

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