Gate News Nachrichten, am 8. März, haben Quellen berichtet, dass die südkoreanische Regierung aufgrund der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten und der damit verbundenen Sorge um steigende Energiepreise erwägt, erstmals seit fast 30 Jahren eine Obergrenze für den Benzinpreis einzuführen (ein politisches Instrument, bei dem die Regierung die maximale Einzelhandelsrate für Kraftstoffe festlegt). Mit den US-amerikanischen und israelischen Maßnahmen gegen den Iran sowie iranischen Vergeltungsmaßnahmen stiegen die globalen Ölpreise sofort an. Während sich internationale Ölpreisvolatilitäten früher erst nach etwa zwei Wochen auf die inländischen Preise auswirkten, beeinflusste dieser Anstieg diesmal fast unmittelbar die Benzinpreise in Südkorea. Dies veranlasste Beamte, die Machbarkeit einer Einführung einer Preisobergrenze zu prüfen. Quellen zufolge wägt die Regierung diese Option vorsichtig ab, da sie zu Marktverzerrungen und finanziellen Belastungen führen könnte.
Zuvor hatte Präsident Lee Jae-myung angeordnet, dass, falls eine landesweite Obergrenze für die Benzinpreise schwer umzusetzen sei, schnell eine regionale und kraftstoffspezifische Obergrenze eingeführt werden soll. Am nächsten Tag warnte Lee Jae-myung zudem die Raffinerien, keine Absprachen zur Erhöhung der Benzinpreise zu treffen. Auf Anweisung des Präsidenten wurde eine interministerielle Überprüfungskommission eingerichtet, um illegale Ölverteilungen, Lagerung und unfaire Handelspraktiken zu bekämpfen. Trotz dieser Maßnahmen steigen die Benzinpreise an den Tankstellen in Südkorea weiterhin.