SEC definiert issuer-gesponserte und Drittanbieter-tokenisierte Wertpapiere nach bestehenden US-Wertpapiergesetzen

CryptoNewsLand
  • Die SEC erklärt, dass tokenisierte Wertpapiere unter die Kategorien issuer-sponsored und third-party-sponsored fallen, gemäß den bestehenden Wertpapiergesetzen.

  • Issuer-sponsored tokenisierte Wertpapiere folgen denselben Regeln wie traditionelle Wertpapiere, ohne Änderungen an den Anlegerrechten.

  • Einige third-party-tokenisierte Wertpapiere könnten als sicherheitsbasierte Swaps qualifizieren, die strengere regulatorische Anforderungen erfüllen.

Die U.S. Securities and Exchange Commission hat die Anwendung der bundesweiten Wertpapiergesetze auf tokenisierte Wertpapiere definiert. Die Leitlinie bietet die Perspektive der Behörde auf die blockchain-basierte Darstellung traditioneller Finanzinstrumente. Sie legt mehr Wert auf die Struktur als auf die Technologie. Daher hob die SEC hervor, dass die Tokenisierung keine rechtlichen Anforderungen ändert. Das Update soll Verwirrung verringern, da die onchain-Wertpapieraktivitäten zunehmen.

Die SEC sagte, tokenisierte Wertpapiere fallen in zwei Kategorien: issuer-sponsored und third-party-sponsored. Issuer-sponsored tokenisierte Wertpapiere werden wie traditionelle Wertpapiere behandelt. Third-party-tokenisierte Wertpapiere bieten den Inhabern möglicherweise keine Rechte an den zugrunde liegenden…

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 28. Januar 2026

Die Behörde bestätigte, dass tokenisierte Wertpapiere weiterhin unter die bestehenden Wertpapiergesetze fallen. Daher müssen Emittenten und Vermittler die Registrierungs- und Offenlegungspflichten einhalten. Die SEC betonte auch, dass die Blockchain als Aufzeichnungstool fungiert. Folglich bleibt die rechtliche Behandlung in allen Formaten konsistent. Die Leitlinie konzentriert sich auf zwei definierte Kategorien.

Issuer-sponsored tokenisierte Wertpapiere bleiben traditionelle Wertpapiere

Die SEC erklärte, dass issuer-sponsored tokenisierte Wertpapiere die gleiche Behandlung wie traditionelle Wertpapiere erhalten. In diesem Modell tokenisieren Emittenten ihre eigenen Wertpapiere. Sie integrieren die Blockchain in Eigentumsnachweise oder Abwicklungsprozesse. Dennoch behalten die Emittenten die Kontrolle über die offiziellen Aufzeichnungen. Anfang letzten Jahres kündigte die SEC Pläne an, eine Sandbox-Regulierung für tokenisierte Wertpapiere einzuführen.

Onchain-Transfers spiegeln direkt Eigentumsänderungen wider. Daher bleiben die Anlegerrechte erhalten. Emittenten müssen auch Berichtspflichten und Offenlegungspflichten erfüllen. Die SEC betonte die Kontinuität über die Emissionsformate hinweg.

Zusätzlich verglich die Behörde diesen Ansatz mit herkömmlichen Systemen. Die Blockchain ersetzt Offchain-Datenbanken, ohne die rechtlichen Pflichten zu verändern. Daher schafft die Tokenisierung keine regulatorischen Abkürzungen. Die SEC erwartet, dass Emittenten die vollständige Einhaltung sicherstellen.

Third-Party-Tokenisierung birgt andere Risiken

Die SEC skizzierte auch third-party-sponsored tokenisierte Wertpapiere. In diesen Modellen tokenisieren nicht verbundene Parteien bestehende Wertpapiere. Sie halten oft die zugrunde liegenden Vermögenswerte in Verwahrung. Tokens repräsentieren dann indirekte wirtschaftliche Interessen.

Allerdings erhalten Token-Inhaber möglicherweise keine direkten Rechte. Stimmrechte und Dividenden könnten nicht gelten. Daher unterscheiden sich diese Produkte von issuer-sponsored Strukturen. Die SEC warnte, dass Inhaber zusätzlichen Gegenparteirisiken ausgesetzt sind.

Zusätzlich schaffen einige third-party-Modelle synthetische Exposure. Diese Vereinbarungen verfolgen den Wert der Wertpapiere ohne Eigentum. Folglich könnte die Behörde sie unterschiedlich klassifizieren. Die rechtliche Behandlung hängt von Struktur und Funktion ab.

Einige tokenisierte Produkte könnten als sicherheitsbasierte Swaps qualifizieren

Die SEC erklärte, dass bestimmte third-party-tokenisierte Wertpapiere als sicherheitsbasierte Swaps qualifizieren könnten. Diese Produkte bieten wirtschaftliche Exposition ohne Eigentumsrechte. Sie ähneln oft Derivaten mehr als Wertpapieren. Daher könnten strengere regulatorische Regeln gelten.

Sicherheitsbasierte Swaps unterliegen zusätzlichen Zulassungs- und Compliance-Standards. Marktteilnehmer müssen das Produktdesign sorgfältig bewerten. Die SEC betonte, dass die Form die Substanz nicht außer Kraft setzt. Funktionale Analysen bestimmen die regulatorische Einstufung.

Die Leitlinie erscheint, da tokenisierte Wertpapiere an Marktdynamik gewinnen. Mehrere Plattformen planen Onchain-Wertpapierdienste. Gleichzeitig wollen Regulierungsbehörden den Anlegerschutz bewahren. Zudem hat die SEC kürzlich den Fall Gemini Earn fallen gelassen, nachdem Investoren alle Krypto-Assets durch Insolvenz und die zusätzliche Gemini-Finanzierung zurückerhalten hatten. Die SEC-Leitlinie setzt klarere Grenzen für tokenisierte Marktstrukturen.

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