Großbritannien prüft Krypto-Wetten unter FCA-Regeln, um illegale Plattformen einzudämmen und gleichzeitig Compliance sowie Risiken im Bereich Finanzkriminalität abzuwägen.
Der britische Glücksspielaufsichtsbehörde erwägt, ob Kryptowährungen eine legale Zahlungsmöglichkeit für lizenzierte Wettanbieter werden könnten. Die Diskussionen finden statt, während das Land sich auf die endgültige Festlegung umfassenderer Regeln für digitale Vermögenswerte vorbereitet. Das Interesse von Verbrauchern und Branchenverbänden hat frühe politische Gespräche ausgelöst. Jede Änderung hängt von Sicherheitsvorkehrungen und der Abstimmung mit den kommenden Finanzvorschriften ab.
Laut Bloomberg bewerten Beamte der UK Gambling Commission, wie digitale Vermögenswerte in regulierte Glücksspielangebote integriert werden könnten. Tim Miller, Geschäftsführer für Forschung und Politik, sagte, das gestiegene Interesse bei Wettenden und ausstehende Krypto-Regeln hätten neue Diskussionen ausgelöst. Er sprach bei der jährlichen Versammlung des Betting and Gaming Council in London.
Die UK Gambling Commission plant, zu prüfen, ob es Wettenden erlaubt werden könnte, ihre Wetten mit Kryptowährungen zu bezahlen, während Großbritannien sich auf die Einführung von Vorschriften für digitale Vermögenswerte zubewegt https://t.co/uRDgTr1uso
— Bloomberg (@business) 27. Februar 2026
Die britische Financial Conduct Authority wird voraussichtlich noch in diesem Jahr die Krypto-Regeln abschließen. Wie berichtet, sollen die Vorschriften Ende 2027 in Kraft treten. Lizenzierte Glücksspielunternehmen könnten im Rahmen dieses Rahmens eine Genehmigung für Kryptowährungen beantragen. Miller betonte, dass eine frühzeitige Planung notwendig sei, damit die Glücksspielpolitik mit den Finanzvorschriften in Einklang gebracht werden kann, sobald die Regeln gelten.
Etwa 8 % der britischen Erwachsenen besitzen Kryptowährungen. Doch der Besitz ging im letzten Jahr zurück, obwohl Bitcoin im Oktober ein Rekordhoch erreichte, bevor es wieder fiel. Branchenverbände haben engere Kontakte zu Politikern gesucht und argumentiert, dass Großbritannien Gefahr läuft, bei der Digital-Asset-Politik hinter den USA und der Europäischen Union zurückzubleiben.
Miller hat das Industry Forum gebeten, zu prüfen, wie Krypto-Zahlungen kontrolliert vorangetrieben werden könnten. Er wandte sich auch an ein beratendes Gremium für Beschäftigte im Glücksspielsektor. Seiner Ansicht nach könnte ein regulierter Zugang die Exposition gegenüber illegalen Plattformen verringern, die bereits digitale Vermögenswerte akzeptieren.
Daten von Yield Sec zeigen, dass illegale Betreiber im Jahr 2024 71 % des europäischen Online-Wett- und Casinomarktes erobert haben. Separate Zahlen deuten darauf hin, dass nicht lizenzierte Anbieter 9 % des britischen Glücksspielmarktes ausmachen. Zudem nutzen viele Pirat-Streaming-Seiten, um Kunden anzuziehen.
Miller erklärte, dass die Erlaubnis für Krypto-Zahlungen keine Zustimmung zu ausschließlich Krypto-Casinos bedeute. Plattformen, die außerhalb der bestehenden Regeln operieren, würden wahrscheinlich die Eignungs- und Know-Your-Customer-Prüfungen nicht bestehen. Frühere illegale Aktivitäten erschwerten eine Lizenzierung zusätzlich, so Miller.
Rechtliche und operative Risiken werden noch geprüft. Die Politik muss den Schutz der Verbraucher, Bedenken hinsichtlich Finanzkriminalität und die Marktstabilität abwägen. Dennoch scheinen die Regulierungsbehörden bereit, praktische Optionen zu prüfen, anstatt frühzeitig Veränderungen auszuschließen.
Die kommenden Krypto-Regeln der Financial Conduct Authority werden die nächsten Schritte bestimmen. Entscheidungen in den nächsten zwei Jahren werden wahrscheinlich darüber entscheiden, ob digitale Vermögenswerte in den regulierten britischen Wettmarkt eintreten.
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