OP Labs kündigte offiziell seine Roadmap für die Quantensicherheit nach Superchain an und kündigte an, dass ECDSA-basierte externe Konten (EOAs) bis Januar 2036 schrittweise eingestellt werden und alle Nutzer über EIP-7702 auf quantenresistente Smart-Contract-Wallets umsteigen müssen. Dieses zehnjährige Projekt markiert ein bedeutendes, zukunftsorientiertes Layout für das Layer-2-Ökosystem in Bezug auf die Sicherheitsarchitektur. Dieser Artikel stammt ursprünglich aus einem Artikel von OP Labs und wurde von Dynamic Trend zusammengestellt.
(Zusammenfassung: Vitalik sagt das “Verschwinden von Krypto-Wallets” voraus: Quantencomputing wird schließlich externe Konten-EOAs knacken)
(Hintergrund-Ergänzung: Exploring the EIP-7702 Proposal: Vitaliks ultimatives Gegenmittel gegen Account-Abstraction-Probleme)
Inhaltsverzeichnis dieses Artikels
Obwohl groß angelegte Quantencomputer noch nicht verfügbar sind, wird die Kernkryptographie von Ethereum und Superchain ernsthaften Bedrohungen ausgesetzt sein, sobald sie erscheinen und wir noch nicht bereit sind. Unterschriften und Versprechen sind das Fundament des gesamten Systems – wenn sie geknackt werden, steht alles, was darauf aufgebaut ist, in Gefahr.
Die gute Nachricht ist, dass der OP-Stack architektonisch so gestaltet ist, dass er neue Signaturschemata durch Hard Forks ersetzen kann. Sobald das richtige Post-Quantum-(PQ)-Schema ausgewählt ist, ist das Upgrade eine Frage der Koordination und nicht einer Systemüberarbeitung.
Seit der Ankündigung hat sich OP Labs offiziell verpflichtet, den “Rolling Stock Channel” auf dem OP Mainnet und der gesamten Superchain zu nutzen innerhalb von 10 JahrenAbschreibung von ECDSA-basierten externen Konten (EOAs), die der Genehmigung der Governance unterliegt.
Genauer gesagt, in Vor Januar 2036:
OP Labs hat es früh angekündigt, weil eine sichere Migration Zeit braucht. Wallets, Anwendungen, Infrastrukturanbieter und die OP-Stack-Kette erfordern alle klare Planungszeiten.
Der Migrationspfad des Nutzers wird durch Account Abstraction (AA) implementiert.
Dank der Unterstützung von OP Stack für EIP-7702 können EOAs ihre Befugnisse nun an Smart-Contract-Konten delegieren. Dies ermöglicht es dem System, den Schlüsselverwaltungsmechanismus zu aktualisieren, ohne die Nutzer dazu zu zwingen, ihre ursprünglichen Adressen oder Salden aufzugeben.
Der Fahrplan für die nächsten zehn Jahre ist wie folgt geplant:
Nutzer müssen derzeit keine Maßnahmen ergreifen. Diese Ankündigung soll Erwartungen und Zeitpläne festlegen. Im Verlauf der spezifischen Implementierung wird OP Labs Werkzeuge, Richtlinien und einen sicheren Migrationspfad für Wallets und Anwendungen auf Superchain bereitstellen.
Nutzer-Wallets sind nur die halbe Geschichte. Um echte post-quantenmechanische Resilienz zu erreichen, muss auch das Infrastrukturniveau aufgerüstet werden.
Auf der OP-Stack-Seite:
Auf der Ethereum-Seite:
Derzeit ist Ethereum stark auf BLS-Signaturen (für Validatoren) und KZG-Verpflichtungen (für Datenverfügbarkeit und Blobs) angewiesen. Langfristig ist OP Labs der Ansicht, dass Ethereum sich auf einen Zeitplan festlegen sollte, um Validatoren von BLS-Signaturen und KZG-Verpflichtungen auf Post-Quanten-Algorithmen zu migrieren.
OP Labs hat mit Mitgliedern der Ethereum Foundation zu diesem Thema und anderen Bemühungen kommuniziert, Ethereum und damit auch Superchain post-quantum-sicher zu machen. Die endgültige Lösungswahl und der Zeitplan werden von der Community bestimmt, aber unsere Position ist klar: Die Konsensschicht der post-quantenmechanischen Sicherheit ist kein optionaler Punkt.
Der OP-Stack ist darauf ausgelegt, Ethereum so genau wie möglich zu verfolgen, und das zahlt sich hier aus.
Sobald das Ökosystem einen Konsens über das bevorzugte post-quanten-Signaturschema (oder eine Kombination von Schemata) erreicht hat, lautet der Plan:
Ohne plötzliche Störungen, ohne überhastete Zeitpläne hat das Ökosystem reichlich Zeit, sich anzupassen.
Post-Quanten-Sicherheit ist nicht das Sahnehäubchen, sondern Teil des langfristigen Denkens.
Mit der Ankündigung dieses zehnjährigen ECDSA-EOA-Abwertungsplans, der Verpflichtung zur Migration der Sequencer-Infrastruktur und der Ausrichtung auf Ethereum bei Änderungen auf Validator-Ebene machte OP Labs deutlich, dass Superchain bereit für das Post-Quantum-Zeitalter sein wird.
Für Entwickler, die Wallets, Infrastruktur oder Anwendungen auf dem OP Stack aufbauen, bleibt dran, den OP Labs Blog und die OP Stack-Dokumentation zu verfolgen. Sobald das Post-Quanten-Signaturschema klarer wird, werden spezifische Migrationswege, Zeitpläne und Implementierungsrichtlinien veröffentlicht.